Fehler 1: Unaufgeräumte Hintergründe
Auf einer Werkbank liegen Werkzeuge, Kabel, Kaffeebecher und Tippex. Auf dem Bild sieht das chaotisch aus – auch wenn der Mitarbeiter perfekt steht. Lösung: 5 Minuten vor dem Shooting aufräumen, ordentliche Ablagen schaffen, Kabel verstecken.
Fehler 2: Falsches oder fehlendes Licht
Hallenlicht ist oft hart, gelblich und ungleichmäßig. Fenster bringen Mischlicht ins Bild, das die Hauttöne kippt. Wir bringen mobile LED-Setups mit, die das Licht ausgleichen und Schatten gezielt setzen.
Wenn Sie selbst fotografieren: Stellen Sie sicher, dass das Hauptlicht nicht direkt von oben kommt – das macht Augenringe und tiefe Stirnschatten.
Fehler 3: Sicherheitsregeln werden ignoriert
In Werkhallen, auf Baustellen oder im Labor gelten Sicherheitsregeln. Sicherheitsschuhe, Helm, Brille, Gehörschutz gehören sichtbar ins Bild – nicht versteckt. Bilder ohne PSA wirken unprofessionell und können bei Audits Probleme machen.
Wir kennen diese Regeln und bringen unsere eigene PSA mit. Das spart Diskussionen am Tag.
Fehler 4: Personen wirken gestellt
Wer „in die Kamera lächeln“ soll, sieht oft steif aus. Besser: Mitarbeiter beim echten Tun fotografieren. Wir geben kleine Hinweise, lassen den Ablauf aber laufen. So entstehen Bilder, die nach Arbeit aussehen, nicht nach Theater.
Fehler 5: Keine Bildplanung vorab
Ohne Briefing werden viele Bilder gemacht, aber wenig brauchbare. Wir erstellen vorher eine Shotlist: Welche Motive, welche Räume, welche Personen, welche Reihenfolge? Das spart am Tag mindestens 1–2 Stunden.
Mehr dazu im Beitrag Briefing für ein Foto-Shooting.
Bonus-Fehler 6: Dokumentation ohne Story
Viele Industrieshootings produzieren Bilder, die zwar technisch korrekt sind, aber langweilig wirken: leere Halle, Maschine ohne Mensch, Werkbank ohne Aktion. Bilder ohne Story bleiben nicht im Kopf.
Mein Trick: Wir planen pro Motiv einen kleinen narrativen Bezug. Eine Maschine wird interessant, wenn ein Mitarbeiter daran arbeitet. Eine Halle wirkt erst, wenn man Bewegung darin sieht. Ein Werkstattregal lebt, wenn jemand gerade ein Werkzeug greift.
Im Briefing stellen wir vorher die Frage: „Was ist die Mini-Geschichte hinter diesem Bild?“ Wenn Sie das beantworten können, wird das Bild auch funktionieren.
Bonus-Fehler 7: Zu viele Bilder, zu wenig Auswahl
Manche Industriefotografen liefern 500 Bilder pro Tag. Das wirkt erstmal nach „viel Wert für Ihr Geld“ – ist aber meistens das Gegenteil. Wer 500 Bilder bekommt, schaut sich vielleicht 50 davon ernsthaft an, wählt 10 aus und nutzt am Ende 3–5.
Bei mir bekommen Sie eine kuratierte Auswahl von 30–60 Bildern aus einem Tagesshooting. Diese Bilder sind alle technisch und kompositorisch hochwertig, in mehreren Variationen pro Motiv (hochkant, querformat, mit/ohne Person), und mit professioneller Nachbearbeitung. Sie sparen Zeit bei der Auswahl und haben am Ende einen schärferen, einsatzbereiten Bildschatz.
Bonus-Fehler 8: Personen ohne Einverständnis
Auch wenn das eher juristisch als kreativ ist – jedes Mal, wenn eine identifizierbare Person auf einem Bild zu sehen ist, brauchen Sie deren schriftliches Einverständnis. Industriereportagen passieren oft schnell, mit vielen Personen im Bild, und am Ende fehlt eine Unterschrift. Das wird zum Problem, wenn die Person später aus der Firma ausscheidet oder das Bild prominent veröffentlicht wird.
Meine Empfehlung: ein DSGVO-Standardformular vorbereiten, das alle Beteiligten am Tag des Shootings unterschreiben (oder vorher per E-Mail). Mehr im Beitrag Bildrechte & Nutzungsrechte und Mitarbeiterfotos vorbereiten.
📌 Mein Standard bei Bildrechten
Bei Schepers Photography bekommen Sie standardmäßig die vollen Nutzungsrechte an allen gelieferten Bildern – zeitlich unbegrenzt, geografisch unbegrenzt, für alle eigenen Medien (Website, Social Media, Print, Pressearbeit, Karriere, Geschäftsbericht). Ohne Aufpreis, ohne Kleingedrucktes. Eine Ausnahme gilt nur, wenn vor dem Shooting schriftlich etwas anderes vereinbart wird – das kommt sehr selten vor.
Auch eine Urhebernennung ist nicht zwingend. Sie müssen mich also nicht als Fotograf nennen, wenn das nicht zum Layout passt. Meine Erfahrung: Wenn ein Bild gut ist, fragen die Leute von selbst, wer es gemacht hat. Mehr Details zu meiner Lizenzphilosophie finden Sie unter Bildrechte & Nutzungsrechte.
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